Evangelischer Pfarrverein im Rheinland

Die Standesvertretung der evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer in der Evangelischen Kirche im Rheinland.

(Wollten Sie zur Pfarrvertretung? Zu der geht's hier lang.)

 

Herzlich Willkommen auf unserer Blog-Seite. Unten finden Sie die Artikel und eine PDF-Ausgabe der letzten Ausgabe des jährlichen Infobriefs des Pfarrvereins. Auch Ihre Wortmeldungen, Anmerkungen, Anregungen, Entdeckungen, Ergänzungen und Korrekturen gehören hier hin. Außerdem ist hier die Gelegenheit, ins Gespräch kommen. Dafür steht das Forum Pfarrverein bereit - siehe unten.

 

Hier eine erste Frage, von der wir gerne gewusst hätten, wie Sie darüber denken: 

 

Müssen Pfarrerinnen und Pfarrer und Pfarrer sich eigentlich an der Gemeindeleitung beteiligen? Wäre es nicht besser, wenn der "Dienst an Wort und Sakrament" und die Leitung von Gemeinde und Kirche nicht klar getrennt wäre? Oder ist theologische Kompetenz dafür unverzichtbar?

 

Uns interessiert, wie die Kolleginnen und Kollegen darüber denken. Notieren Sie doch mal, was Ihnen dazu einfällt. Dazu können Sie unten das "Forum Pfarrverein" nutzen - übrigens auch dazu, zu den Themen des Infobriefs und anderem Stellung zu nehmen.

 

Wir sind gespannt auf Ihre Antworten und Kommentare!


Infobrief Nr. 29 (2020):



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Forum Pfarrverein

Kommentare: 2
  • #2

    Dr. Peter Herche (Dienstag, 23 März 2021 17:30)

    In der Schweiz haben Pfarrerinnen und Pfarrer das Privileg, sich ganz ihren Aufgaben in der Seelsorge und im Unterricht zu widmen. Administrative Verpflichtungen haben sie nicht. Diese Aufgaben übernehmen andere, gewählte Mitglieder in der Gemeindeleitung. Einzelheiten dazu können nachgelesen werden unter dem folgenden Link: http://deposit.fernuni-hagen.de/2982.

  • #1

    Anonym (Samstag, 13 Februar 2021 17:34)

    Ich bin der Überzeugung, dass Gemeindeleitung theologisch beraten sein will. Insofern sollten Pfarrer*innen beratend an der Gemeindeleitung teilhaben. In Gemeinden mit mehreren Pfarrpersonen wäre zu überlegen, ob alle Pfarrpersonen an der theologischen Beratung der Gemeindeleitung beteiligt sein müssen - oder ob diese im Wechsel oder auch durch eine bestimmte Pfarrstelle wahrgenommen werden soll.
    Sympathisch fände ich auch, wenn Gemeinden im Rahmen ihrer Konzeption selbstständig darüber entscheiden könnten, ob die Pfarrpersonen in der gewohnten oder nur noch in beratender Form an der Gemeindeleitung teilnehmen.
    Allerdings sehe ich auch die Problematik, dass in vielen Gemeinden Leitung ohne die aktive Beteiligung der Pfarrpersonen, die den Vorsitz und andere Leitungsaufgaben übernehmen, zumindest aktuell kaum möglich ist.